
Steuervorteile bei Immobilien: So kannst Du profitieren
Wie Du von Steuervorteilen bei Immobilien profitieren kannst
Immobilien sind nicht nur aufgrund von Mieteinnahmen und der Möglichkeit eines langfristigen Vermögensaufbaus interessant. Ein wesentlicher Vorteil vermieteter Immobilien liegt in den steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten.
Abschreibungen, Finanzierungskosten und bestimmte weitere Aufwendungen können unter den jeweiligen Voraussetzungen steuerlich berücksichtigt werden. Bei bestimmten Immobilien können zusätzlich besondere Abschreibungsregelungen oder Förderprogramme relevant sein.
Gerade für gut verdienende Berufstätige, Selbstständige und Unternehmer kann es deshalb sinnvoll sein, sich mit Immobilien als Bestandteil einer langfristigen Vermögensstrategie auseinanderzusetzen.
Entscheidend ist allerdings: Nicht jede Immobilie bietet dieselben steuerlichen Möglichkeiten – und eine Immobilie sollte niemals ausschließlich wegen eines Steuervorteils gekauft werden.
Genau hier setzt ImmoHirte an.
Warum Immobilien steuerlich interessant sein können
Wer eine Immobilie vermietet, erzielt Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Gleichzeitig entstehen im Zusammenhang mit der Immobilie verschiedene Kosten.
Bestimmte Aufwendungen können unter den gesetzlichen Voraussetzungen steuerlich berücksichtigt werden. Dadurch kann sich die steuerliche Gesamtwirkung eines Immobilieninvestments erheblich von der anderer Anlageformen unterscheiden.
Ein besonders wichtiger Bestandteil ist die Absetzung für Abnutzung, kurz AfA.
Dabei wird der abschreibungsfähige Gebäudewert nicht sofort vollständig steuerlich geltend gemacht, sondern über einen gesetzlich festgelegten Zeitraum verteilt. Welche Abschreibung konkret möglich ist, hängt unter anderem von der Immobilie, dem Baujahr beziehungsweise Fertigstellungszeitpunkt und den jeweils geltenden gesetzlichen Regelungen ab.
Sonderabschreibungen können zusätzliche Möglichkeiten schaffen
Neben der regulären Gebäudeabschreibung können für bestimmte Immobilien zusätzliche steuerliche Regelungen relevant sein.
Ein Beispiel sind Sonderabschreibungen für bestimmte neu geschaffene Mietwohnungen, sofern die jeweils geltenden gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt werden.
Solche Regelungen können dazu führen, dass ein größerer Teil bestimmter Investitionskosten bereits in den ersten Jahren steuerlich berücksichtigt werden kann.
Für Anleger kann das interessant sein, weil sich dadurch die steuerliche Wirkung eines Investments zeitlich verändert.
Allerdings gelten dafür konkrete Voraussetzungen und Grenzen. Deshalb sollte immer individuell geprüft werden, ob eine bestimmte Immobilie tatsächlich für die jeweilige Regelung infrage kommt.
Auch Finanzierungskosten können eine Rolle spielen
Viele Kapitalanlageimmobilien werden nicht vollständig aus Eigenkapital bezahlt, sondern zu einem erheblichen Teil finanziert.
Bei einer vermieteten Immobilie können die mit der Finanzierung zusammenhängenden Schuldzinsen grundsätzlich steuerlich relevant sein, sofern die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind.
Damit entsteht ein interessanter Zusammenhang:
Du nutzt Fremdkapital für den Erwerb einer Immobilie, erhältst Mieteinnahmen und kannst gleichzeitig bestimmte mit der Kapitalanlage verbundene Aufwendungen steuerlich berücksichtigen.
Genau deshalb sollte eine Finanzierung nicht isoliert betrachtet werden. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der gesamten Investmentstrategie.
Förderprogramme können die Finanzierung ergänzen
Je nach Immobilie können zusätzlich staatliche oder öffentliche Förderprogramme interessant sein.
Insbesondere bei energieeffizienten Gebäuden sowie bestimmten Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen können Programme beispielsweise der KfW oder anderer Förderinstitutionen infrage kommen.
Welche Programme tatsächlich verfügbar sind und welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, verändert sich jedoch regelmäßig.
Deshalb ist es wichtig, Fördermöglichkeiten immer für das konkrete Objekt und zum aktuellen Zeitpunkt zu prüfen, anstatt pauschal davon auszugehen, dass eine Förderung verfügbar ist.
Warum eine Immobilie nicht nur wegen der Steuer gekauft werden sollte
Ein hoher Steuervorteil macht aus einer schlechten Immobilie keine gute Kapitalanlage.
Das ist einer der wichtigsten Grundsätze bei ImmoHirte.
Bevor steuerliche Möglichkeiten betrachtet werden, muss zunächst die Immobilie selbst überzeugen.
Wie entwickelt sich der Standort? Gibt es langfristig eine ausreichende Mietnachfrage? Wie ist der Zustand des Objekts? Ist der Kaufpreis nachvollziehbar? Welche laufenden Kosten entstehen? Und passt die Finanzierung zur persönlichen Situation des Käufers?
Erst wenn diese Faktoren stimmen, werden mögliche steuerliche Vorteile zu einem zusätzlichen Bestandteil der Gesamtstrategie.
Wie ImmoHirte Dich dabei unterstützt
ImmoHirte verbindet die Auswahl geprüfter Immobilien mit einer Betrachtung von Finanzierung und langfristiger Investmentstrategie.
Dabei können bei Bedarf entsprechende Finanzierungs-, Rechts- und Steuerexperten eingebunden werden. Die individuelle steuerliche Beratung selbst sollte immer durch einen entsprechend qualifizierten Steuerberater erfolgen.
Das Ziel ist nicht, möglichst viele Steuern um jeden Preis zu vermeiden.
Vielmehr geht es darum, eine wirtschaftlich sinnvolle Immobilie auszuwählen und die legal vorhandenen steuerlichen Möglichkeiten sinnvoll zu berücksichtigen.
Auch beim späteren Verkauf kann die Haltedauer eine wichtige Rolle spielen. Bei Immobilien im Privatvermögen kann ein Veräußerungsgewinn nach Ablauf der zehnjährigen Spekulationsfrist unter bestimmten Voraussetzungen einkommensteuerfrei sein.
Fazit: Steuervorteile als Teil einer langfristigen Immobilienstrategie
Immobilien bieten verschiedene steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten. Dazu können die reguläre Gebäude-AfA, bestimmte Sonderabschreibungen, abzugsfähige Finanzierungskosten und passende Förderprogramme gehören.
Welche Vorteile tatsächlich genutzt werden können, hängt jedoch immer von der konkreten Immobilie und Deiner persönlichen Situation ab.
ImmoHirte unterstützt Dich dabei, Immobilienqualität, Finanzierung und mögliche steuerliche Vorteile gemeinsam zu betrachten.
Denn eine gute Kapitalanlage sollte sich nicht nur wegen der Steuer rechnen. Die steuerlichen Möglichkeiten sollten eine ohnehin gute Investition noch sinnvoller machen.
